Das Gurkensortiment istsehr umfangreich und hält für jeden Anbau- und Verwendungszweck spezielle Sorten bereit

Das Gurkensortiment istsehr umfangreich und hält für jeden Anbau- und Verwendungszweck spezielle Sorten bereit.

Entsprechend der Anbaueignung unterscheidet man zwischen Freiland-, Haus- und Kastengurken. Nach dem Verwendungszweck läßt sich das Sortiment in Einlege-, Salat- und Schälgurken unterteilen. Einlegegurken werden fast ausschließlich im Freiland kultiviert, können aber auch in Folienhäusern zum Anbau kommen. Zu empfahlen sind die sehr ertragreichen Hybridsorten, die fast ausschließlich weibliche Blüten ansetzen und zeitig mit dem Ertrag beginnen. Dabei ist jedoch zu beachten, daß diese Sorten mindestens in Abständen von 2 bis 3 Tagen geerntet werden müssen, weil die Früchte relativ schnell dick werden. Wer nur am Wochenende ernten kann, sollte von diesen Sorten Abstand nehmen, da sich zu groß gewordene Früchte weder als Einleger noch als Salatgurke verwenden lassen. Man wählt in diesem Fall besser eine sogenannte «Zweinutzungsgurke», deren Früchte sich für beide Zwecke gut eignen.

Das Salatgurkensortiment enthält in erster Linie Sorten für den Anbau unter Glas und Folie, bietet aber auch spezielle Freilandsorten. Alle Haus- und Kastengurken sind jungfernfrüchtig (parthenokarp), d.h. sie setzen Früchte an, ohne durch Insekten bestäubt zu sein. Infolge intensiver Zuchtarbeit neigen sämtliche Hausgurkensorten nur noch wenig oder gar nicht zur Ausbildung von Bitterstoffen, so daß unter normalen Anbaubedingungen kaum Ausfälle durch bittere Früchte auftreten.

Die als Schälgurke bezeichneten Sorten entwickeln sehr große, walzenförmige Früchte mit besonders dickem Fruchtfleisch. Zur Verwendung als Senfgurke erntet man sie erst im Stadium der Gelbreife. In frischgrünem Zustand ergeben sie auch eine gute Salatgurke.

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