Die Gurke stellt besonders hohe Ansprüche an die Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse

Die Gurke stellt besonders hohe Ansprüche an die Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse.

Sie gehört zu den witterungsanfälligsten Gemüsearten und ist vor allem sehr kälte- und windempfindlich. Trotzdem ist ihr Anbau in fast jedem Garten möglich, wenn man den besonderen Ansprüchen Rechnung trägt. Humusreiche, lehmige Sand- und sandige Lehmböden in gutem Kulturzustand eignen sich am besten für den Gurkenanbau. Undurchlässige, nasse und schwere Böden sind völlig ungeeignet. Je schwerer der Boden, desto langsamer verläuft die Pflanzenentwicklung und umso später liegt der Erntebeginn. Gurken benötigen einen sonnigen, möglichst windgeschützten Standort. Unter Umständen sind spezielle Windschutzpflanzungen erforderlich. Leicht schattige Lage ist noch zuträglich, ein absolut schattiger Standort jedoch abzulehnen. Als Vorfrucht eignen sich alle strukturverbessernden Kulturen, wie Porree, Sellerie oder Zwiebeln. Gute Vorfrüchte sind außerdem Kartoffeln, Tomaten, späte Buschbohnen und Winterspinat. Weniger zu empfehlen ist der Anbau nach allen späten Kohlarten.

Die Gurke braucht unbedingt frische organische Düngung und gehört deshalb in die 1.Tracht.

Bei der Mineraldüngung sind die starke Phosphorund Kalibedürftigkeit sowie die Chloridempfindlichkeit zu beachten. Gurken bevorzugen außerdem eine neutrale Bodenreaktion. Eventuell notwendige Kalkgaben sind jedoch bereits zur Vorfrucht zu geben, weil Gurken auf frische Kalkdüngung empfindlich reagieren.

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