Kohlrabi stellt geringere Klima- und Bodenansprüche als Blumenkohl und Kopfkohl und läßt sich in jedem Garten kultivieren

Kohlrabi stellt geringere Klima- und Bodenansprüche als Blumenkohl und Kopfkohl und läßt sich in jedem Garten kultivieren.

Eine Ausnahme bildet verständlicherweise der Frühkohlrabi, der milde, warme Lagen erfordert, wenn sehr frühe Ernten erzieltwerden sollen. Fröste bis -4°C werden von gut abgehärteten Jungpflanzen vertragen. Allerdings istdann bei einigen Sorten mit verstärkter Schosserneigung zu rechnen. Leichte bis mittlere, sich leicht erwärmbare Böden mit hohem Humusgehalt sind für Kohlrabi am besten geeignet. Besondere Ansprüche an die Vorfrucht stellt Kohlrabi nicht, lediglich Kohlarten sind zu vermeiden.

Frische organische Düngung ist nicht erforderlich und auch der Nährstoffbedarf liegt nicht ganz so hoch wie bei anderen Kohlarten. Von der notwendigen Stickstoffmenge gibt man die Hälfte als Startdüngung vor der Pflanzung und die andere Hälfte als Kopfdüngung bei beginnender Knollenentwicklung.

Herbstkohlrabisorten benötigen je nach Entwicklungsdauer zwei bis drei Kopfdüngergaben, wobei man die letzte Gabe nicht später als Anfang September geben sollte, wenn eine Lagerung der Knollen vorgesehen ist.

Kohlrabi verträgt eine schwach saure Bodenreaktion, so daß erst bei einem Absinken des pH-Wertes unter 6,0 gekalkt werden muß.

 

 

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