Auf Grund seiner relativ kurzen Entwicklungszeit läßt sich Kohlrabi vielfältig in die Fruchtfolge einbauen oder im Mischanbau verwenden

Auf Grund seiner relativ kurzen Entwicklungszeit läßt sich Kohlrabi vielfältig in die Fruchtfolge einbauen oder im Mischanbau verwenden.

Kohlrabi kann allen Gemüsearten (außer Kohl) als Vorfrucht dienen, die erst nach Mitte Mai gepflanzt bzw. ausgesät werden, wie z. B. Buschbohnen, Porree, Tomaten, Sellerie u.a. Auf Beeten, die bis Ende Juli geräumt werden, ist die Verwendung als Nachfrucht möglich.

Man wird Kohlrabi selten als Monokultur pflanzen, sondern möglichst mit anderen Gemüsearten zusammen auf ein Beet bringen. Sehr verbreitet ist z. B. die Mischkultur von Frühkohlrabi mit Kopfsalat. Einige Gemüsearten füllen den ihnen zugeteilten Standraum erst spät aus, so daß er in der Zwischenzeit sehr gut mit Kohlrabi genutzt werden kann. Das gilt z. B. für Gurken, Tomaten und Stangenbohnen. Dabei ist es üblich, den Kohlrabi bereits 14 Tage bis 3Wochen vor der Bestellung der Hauptfrucht zu pflanzen, indem man die Saat-bzw. Pflanzstellen für die betreffende Art vormarkiert und den Kohlrabi in die Zwischenräume pflanzt. Dem Kohlrabi kommt bei diesem Mischanbau zugute, daß er sich auch in leichtem Schatten noch zufriedenstellend entwickelt.

Frühkohlrabi eignet sich sehr gut für den Anbau unter Glas und Folie, wobei der für das Freiland genannte Mischanbau in entsprechender Weise anwendbar ist.

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