Schäden durch Nacktschnecken werden beim Kopfsalat durch rechtzeitiges Auslegen von Ködermitteln verhindert

Schäden durch Nacktschnecken werden beim Kopfsalat durch rechtzeitiges Auslegen von Ködermitteln verhindert.

Da Salatbeete immer naß gehalten werden müssen, finden sich sehr oft Nacktschnecken ein. Die zarten Salatblätter munden ihnen besonders gut. Sobald die ersten Anzeichen für Schneckenfraß vorliegen, müssen die Köder ausgelegt werden. Besser ist, sie gleich beim Pflanzen mit zu verteilen. Dabei ist zu beachten, was unter Ratschlag gesagt wurde.

In Hitzeperioden leidet Kopfsalat unter Blattläusen, wenn nicht für genügend Wasser gesorgt wird

In Hitzeperioden leidet Kopfsalat unter Blattläusen, wenn nicht für genügend Wasser gesorgt wird.

Die Blattläuse nisten sich zwischen den dicht liegenden Salatblättern ein und vermehren sich dort sehr schnell. Da die Läuse an den Blättern saugen, leidet der Salat sehr stark. Gegen Blattläuse am Kopfsalat helfen nur vorbeugende Maßnahmen. Wer seine Salatbeete immer gut feucht hält, wird unter dieser Plage kaum zu leiden haben.

Die ärgsten Feinde des Kopfsalates sind die Larven der Schnellkäfer, die Drahtwürmer genannt werden

Die ärgsten Feinde des Kopfsalates sind die Larven der Schnellkäfer, die Drahtwürmer genannt werden.

Für Salat haben die Drahtwürmer eine besondere Vorliebe. Siefressen sich am liebsten in den unterirdischen, verdickten Wurzelstock der Pflanzen ein und befallen sowohl den jungen als auch den fast völlig entwickelten Salat. Dadurch gehen die Pflanzen zugrunde. Das sicherste Zeichen des Befalls durch Drahtwürmer ist das plötzliche Welken des Salates, ohne daß der Boden trocken ist. Solche Pflanzen sind mit den Wurzeln und der daran haftenden Erde sofort aus dem Boden zu nehmen. Die gelblichen Larven findet man dann leicht und kann sie vernichten.

In strengen, schneearmen Wintern friert Wintersalat stark aus, wenn er nicht gegen Wintersonne geschützt wird

In strengen, schneearmen Wintern friert Wintersalat stark aus, wenn er nicht gegen Wintersonne geschützt wird.

Barfrost macht dem Wintersalat sehr zu schaffen. Darum gibt man den Pflanzen am besten eine Fichtenreisigdecke. Diese schützt gegen zu starke Transpiration (Verdunstung) bei Sonnenschein. Ohne diesen Schutz geht Wasser verloren, das der Salat aus dem gefrorenen Boden nicht ersetzen kann, so daß er vertrocknet. Wer über verrotteten Stalldünger verfügt, sollte dem Wintersalat davon eine Bodendecke geben. Sie darf aber die Salatpflanzen nicht mit bedecken. Die Bodenbedeckung verhindert vor allem zu schnelles Eindringen des Frostes in den Boden.

Winterkopfsalat pflanzt man am besten in der ersten Hälfte des Oktobers in etwa 10 cm tiefe Rillen, die in Ost-West-Richtung verlaufen

Winterkopfsalat pflanzt man am besten in der ersten Hälfte des Oktobers in etwa 10 cm tiefe Rillen, die in Ost-West-Richtung verlaufen.

In den Rillen sind die Wintersalatpflanzen vor allem gegen Windeinflüsse geschützt, die die Transpiration erhöhen. Die Rillen müssen aber mindestens 10cm breit sein, damitsich die Pflanzen im nächsten Frühjahr unbeengt entwickeln können. Im übrigen ist in bezug auf die Pflanztiefe das zu beachten, was unter Ratschlag gesagt wurde. Als Pflanzenabstand genügen beim Winterkopfsalat 20cm x 20cm.