Im Frühjahr wird das im Herbst gegrabene Land nur mit dem Kultivator oder Handgrubber bearbeitet

Im Frühjahr wird das im Herbst gegrabene Land nur mit dem Kultivator oder Handgrubber bearbeitet.

Besonders zu empfehlen sind die verstellbaren Geräte mit auswechselbaren Zinken. Sie ermöglichen Arbeitsbreiten von 5 bis 25 cm und können den Boden bis zu 10cm tief lockern. Der Kultivator wird immer dann eingesetzt, wenn vor der Bestellung eine nochmalige gründliche Bodenlockerung vorzunehmen ist. Das gilt auch für die Bodenbearbeitung im Frühjahr. Durch das Graben würde dem Boden sehr viel Winterfeuchtigkeit verlorengehen und somit den Pflanzen während der ersten Jugendentwicklung fehlen.

Im Spätherbst ist der Spaten und im Sommer die Grabegabel das beste Bodenbearbeitungsgerät

Im Spätherbst ist der Spaten und im Sommer die Grabegabel das beste Bodenbearbeitungsgerät.

Im Herbst bearbeitet man den Boden so, daß er grobschollig in den Winter kommt. Dann kann der Frost am besten auf ihn einwirken. Die grobe Struktur erzielt man nur mit dem Spaten. Mit der Grabegabel bearbeitet, zerreißen die Bodenschollen und liegen danach zu dicht. Im Sommer spielt das keine große Rolle. Dann ist die Grabegabel das geeignetste Bodenbearbeitungsgerät, denn ihre einzelnen Zinken müssen beim Einstechen in die Erde nur geringen Widerstand überwinden, wodurch die Grabearbeit wesentlich erleichtert wird. Sehr wichtig ist die richtige Form der Grabegabel (siehe Skizze).