Dieser Rahmen kann sich sehen lassen

Beim Vergolden des Spiegelrahmens gehen Sie genauso vor wie bei den Holzleuchtern. Wenn Sie noch nie das empfindliche Schlagmetall verarbeitet haben, sollten Sie an einer Profilleiste Ihr Talent ausprobieren. Die hauchdünnen Blättchen reißen leicht und sind nur schwer glatt aufzutragen. Aber geknittert, gefaltet oder in mehreren Lagen aufgetragen, erhöht das den Reiz. Beim Verarbeiten sollten Sie auf trockene, fettfreie Hände achten, sonst haben Sie ganz schnell Goldfinger. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl und den richtigen Pinseln klappt’s.

1    Der Holzrahmen wird zunächst gründlich gesäubert, schadhafte Stellen werden ausgebessert. Anschließend tragen Sie die Anlegemilch gleichmäßig auf.

2    Das Schlagmetall, von dem Sie etwa zehn Blatt brauchen, (25 Blatt zirka 12 Euro) wird sehr vorsichtig mit einem Aquarellpinsel (oder einem anderen weichen Pinsel) auf den gerade noch feuchten Rahmen gedrückt. Sollten Sie mit dem Pinsel in die Anlegemilch geraten, waschen Sie ihn gleich in Terpentinersatz und drücken ihn aus.

3    Vorsichtig wird jetzt der fast trockene Rahmen mit einem weichen, sauberen Lappen abgerieben, um das überschüssige Schlagmetall zu entfernen. Wenn sich beim Anreiben mit dem Tuch das Dekometall verschiebt oder ablöst, ist der Rahmen noch nicht trocken genug.

4    Auf jeden Fall sollten Sie den Rahmen mindestens 24 Stunden trocknen lassen, bevor er seinen endgültigen Anstrich mit Klarlack (Glanz-Klarlack von Dulux) erhält.

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