Dielen aufarbeiten Holzboden – so werden sie schön vol.2

So geht der Lack drauf

Die Versiegelung ist die Krönung jedes guten Schliffs. Sie schützt das Holz vor Feuchte und in gewissem Maße auch vor mechanischer Beschädigung, etwa durch kleine Steinchen. Die Versiegelung erfolgt in mindestens drei Schritten, nämlich mit dem Grundieren und zweimaligem Lackieren. Die Grundierung verbessert dabei nicht nur die Haftung des Lacks, sie verhindert durch ihre Elastizität auch, dass der spröde Lack durch die Bewegungen des Holzes an den Fugen aufreißt. Sie wird mit Pinsel und Rolle aufgetragen und braucht dann etwa zwei Stunden zum Trocknen. Den Lack können Sie direkt aus der Flasche auf die Dielen gießen (1), an den Rändern sorgfältig mit dem Pinsel verstreichen (2) und in der Fläche mit der Rolle ansatzfrei verteilen. Um den Lack gleichmäßig auf etwa 100 g/qm aufzutragen, hat der Parkettspezialist Bona eine spezielle Rolle entwickelt, die zwei seitliche Scheiben aufweist (2). Die verhindern, dass die Rolle zu stark aufgedrückt werden kann, so dass immer mit gleichem Druck und gleicher Lackmenge gearbeitet wird. Arbeiten Sie beim Lackieren immer parallel zu den Dielen, niemals diagonal oder quer. Kleine Plastiküberzieher für die Schuhe verhindern, dass Sie auf dem Lack Streifen hinterlassen.

Zwischen erstem
und zweitem Lackauftrag schleifen Sie die Fläche ab. Verwenden Sie wieder die Einscheibenmaschine, das grüne Polier-pad und ein 120er-Schleifgitter. Halten Sie die Maschine dabei in ständiger Bewegung.

Das Pflegepaket von Bona: Nach etwa zwei Wochen behandeln Sie den frisch versiegelten Boden mit einem Polish, den Sie etwa alle zwei Jahre entfernen und erneuern sollten. Für Flecken gibt’s einen Entferner.

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