Recht gut bewährt hat sich die zeitweilige Bedeckung mit perforierter Folie

Recht gut bewährt hat sich die zeitweilige Bedeckung mit perforierter Folie.

Man verwendet dazu Polyäthylenfolie in einer Stärke von 0,05 bis 0,15 mm. Das Lochen der Folie nimmt weniger Zeit in Anspruch , als es zunächst den Anschein hat. Man legt die Folie mehrfach zusammen und auf eine feste Unterlage, z. B. ein altes Brett. Die Löcher schlägt man am besten mit einem 10- oder 12mm-Locheisen im Abstand von 3cm x 4cm bis 8cm x 8cm, d.h. je m² Folie sind etwa 200 bis 800 Löcher erforderlich. Die erforderliche Anzahl der Löcher richtet sich nach de’r jeweiligen Gemüseart und der vorgesehenen Bedeckungszeit. Je mehr Löcher/m² umso länger kann die Folie auf den Pflanzen verbleiben. Die fertig perforierte Folie wird locker auf das bepflanzte Beet gelegt und an den Beeträndern mit Erde bedeckt. Noch günstiger ist es, an den Beeträndern einen kleinen Damm von 10cm Höhe aufzuwerfen und die Folie darüber zu spannen. Dadurch erhält sie eine gewisse Bodenfreiheit und liegt nicht direkt den Pflanzen auf. Diese Art der Emteverfrühung läßt sich bei Kopfsalat, Kohlrabi, Rettich, Radies und Blumenkohl anwenden. Die Folienabdeckung bei Blumenkohl erfordert allerdings die genannten Dämme an den Beeträndern oder noch besser, das Pflanzen in 10 cm tiefe Furchen. Näheres über die Bedeckungsdauer ist bei den einzelnen Gemüsearten nachzulesen. Das Abnehmen der Folie darf nur bei trübem Wetter erfolgen, damit sich die Pflanzen besser an das «offene» Klima gewöhnen können. 2 bis 3 Tage nach dem Entfernen der Folie wird gedüngt und durchdringend gewässert. Die Emteverfrühung beträgt etwa 1 bis 3 Wochen.

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