Wer besonderen Wert auf möglichst zeitige Ernten legt, dem stehen verschiedene Verfrühungsmethoden zur Verfügung

Wer besonderen Wert auf möglichst zeitige Ernten legt, dem stehen verschiedene Verfrühungsmethoden zur Verfügung.

Neben dem bereits erwähnten Schutz durch Plastehauben besteht die Möglichkeit, das gesamte Beet mit einem foliebespannten Holzrahmen abzudecken, wobei zwischen Boden und Folie ein Luftraum von 8 bis 10cm bestehen sollte. Dieses Luftpolster wirkt sich recht günstig auf die Bodentemperatur und dadurch auf die Keimung bzw. Entwicklung der Keimpflanzen aus. Je nach Witterung kann der Rahmen etwa 14 Tage später wieder entfernt werden.
Insgesamt wirkungsvoller ist die Vorkultur in Frühbeeten oder anderen geeigneten Räumlichkeiten.

Mitte bis Ende April legt man in 10-12-cm-Töpfe,die nur bis zur Hälfte mit Erde gefüllt sind, jeweils 4 bis 5 Samen aus und stellt sie in den Frühbeetkasten. Nachdem die ersten Laubblätter voll entwickelt sind, wird aufgefüllt (Gießrand beachten!). Die Pflanzen sind reichlich zu lüften und vor dem Auspflanzen gut abzuhärten. Stehen keine Töpfe zur Verfügung, wird direkt in das Frühbeet ausgesät. Man legt aus 4 bis 5 Samen bestehende Horste im Abstand von etwa 10cm x 10cm an. Damit später beim Auspflanzen der Wurzelballen gut hält, ist eine Anreicherung des Bodens mit Torfmull zu empfehlen. Ausgepflanzt wird, sobald keine Spätfröste mehr zu erwarten sind. Der Verfrühungseffekt kann 10 bis 12 Tage betragen.

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