Essen machen auf Rädern vol.2 Die wichtigsten Maße und Dimensionen

Die wichtigsten Maße und DimensionenDie wichtigsten Maße und Dimensionen

Angelehnt an das als Küchenarbeitsplatte oft verwendete Buchenleimholz haben wir auch für unseren Küchenblock dieses Material eingesetzt, allerdings in anderen Stärken. Zu beziehen sind die 20 mm und 40 mm dicken Platten nicht in Baumärkten, sondern nur im Fachhandel. Die vier Beine sind hingegen aus profanen Fichten-Rahmenhölzern: einerseits, weil jene aus Buche sehr teuer sind, andererseits, weil die Beine sowieso schwarz gebeizt werden sollen und die Holzart dann nicht mehr zu erkennen ist.

Apropos Oberflächenbehandlung: Während die Beine gebeizt und klarlackiert und alle Buchenzargen und MDF-Böden nur klar lackiert werden, empfehlen wir, die Oberfläche der Arbeitsplatte mit einem einfachen Speiseöl (Leinöl oder auch Leinölfirnis) mehrmals zu behandeln. So schützen und imprägnieren Sie die empfindliche Buche gegen Feuchtigkeit, ohne Gefahr zu laufen, Ihre Lebensmittel in Lösemitteln zu wenden oder abgeplatzte Lackreste im Essen vorzufinden.

Auch bei Speiseölanwendung muss das Holz fein und sorgfältig geschliffen werden, am besten mit 240er-Schleifpapier nach jedem Einölen. Schleifen und Ölen der Arbeitsplatte müssen Sie jedes Jahr einmal wiederholen.

1    Die Rahmenhölzer aus Fichte (2,5 m lang) schneiden Sie auf einer Gehrungssäge auf Maß, sofern Sie keine Kapp- oder Tischkreissäge zur Verfügung haben.

2    Mit einem Streichmaß sorgen Sie für exakt mittige Anordnung der Bohrpunkte für die Mittelbodenträger an den Rahmenhölzern. In der Länge markieren Sie die Punkte mit dem Bleistift.

3    Für die Bodenträger (Ringschrauben M6x40 mm) bohren Sie auf dem Bohr-ständer Löcher von 7 mm Durchmesser und 30 mm Tiefe.

Die Löcher werden zum leichteren Einschieben der Ringschrauben angesenkt.

4    Die Rahmenhölzer schleifen Sie mit 180er-Schleifpapier, nachdem Sie sie gewässert haben. Alle Löcher von Hand nachbohren.

Bevor die Beize aufgetragen wird, muss das Nadelholz gewässert werden. Dabei saugen sich die Holzfasern mit Wasser voll und heben sich aus der Oberfläche – das Holz wird rau. Anschließend wird geschliffen und die glatte Oberfläche kann gebeizt werden. Wenn man aufs Wässern verzichtete, würde durchs Schleifen auch die Beize wieder entfernt werden.

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