Gartenkresse läßt sich während des ganzen Jahres kultivieren

Gartenkresse läßt sich während des ganzen Jahres kultivieren.

Von April bis September baut man sie im Freiland an. Während der übrigen Zeit kann man sie in der Küche oder einem anderen geeigneten Raum in Schalen, Töpfen sowie flachen Kisten und ähnlichen Behältnissen anziehen. Ihr Lichtbedarf ist gering, so daß sie auch mit einem absonnigen Standort vorlieb nimmt.
Um ständig frische Kresse verfügbarzu haben, führt man in Abständen von 14 Tagen regelmäßig Folgesaaten durch. Im Freiland erfolgt die Aussaat in 15cm voneinander entfernte Reihen bei einem Saatgutbedarf von 2 g/m2. Für die Anzucht in Töpfen o.ä. Behältern verwendet man eine möglichst leichte, aber nährstoffreiche Erde, sät aber breit-würfig und möglichst dicht aus. In diesem Fall liegt der Saatgutbedarf bei ca. 30 bis 50 g/m2. Das Saatgutwird nur dünn mit Erde bedeckt und keimtmeist schon nach 2 bis 3 Tagen.

Gartenkresse muß ständig feucht gehalten werden und erreicht die Schnittreife, wenn sie eine Höhe von 6 bis 7 cm erreicht hat. Man erntet durch Abschneiden mit der Schere. Zu beachten ist, daß einmal verwendete Erde nicht nochmals für die Kresseanzucht genutzt werden kann.

Die anspruchslose Gartenkresse ist besonders als Gewürzpflanze bekannt und weltweit verbreitet

Die anspruchslose Gartenkresse ist besonders als Gewürzpflanze bekannt und weltweit verbreitet.

Man verwendet sie auf Grund ihres scharfen, würzigen Geschmacks, der auf dem Gehalt an schwefelhaltigen, ätherischen Ölen beruht, sowie ihres hohen Vitamin- und Mineralstoffgehaltes gern als Brotbelag oder Gewürz für andere Gemüsesalate. Die Gartenkresse stellt an die Wachstumsfaktoren nur geringe Ansprüche. Sie wächst äußerst rasch und kann bereits 12 bis 15 Tage nach der Aussaat geerntet werden.