Zum Beizen des Gemüsesaatgutes verwendet man am besten ein Trockenbeizmittel

Zum Beizen des Gemüsesaatgutes verwendet man am besten ein Trockenbeizmittel.

Trockenbeizmittel sind einfacher anzuwenden als Naßbeizmittel. Man gibt eine kleine Menge des Beizmittels gleich in die Samentüte und schüttelt sie so lange, bis alle Samen mit einer feinen Schicht überzogen sind. Das überschüssige Beizmittel wird abgesiebt, um Keimschäden zu verhindern. Zu beachten ist, daß Tomaten und Salat gegen Beizung sehr empfindlich sind. Besonders wichtig ist das Beizen bei früher Aussaat. Wenn die Keimung durch kalte Witterung verhindert wird, schützt das Beizmittel vor Pilzbefall und bewirkt somit ein besseres Auflaufen (Bohnen, Erbsen). Gebeiztes Saatgut soll nicht lange liegen, sondern möglichst bald in den Boden gebracht werden. Bei der Naßbeizung ist nach den Vorschriften des Herstellers zu verfahren. Nach der Beizung muß das Saatgut an einem luftigen Ort schnell getrocknet werden.

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